Westfalenpark mit Florianturm und Tierpark

im Juni 2000

 

Wieder einmal geht es in den Tierpark von Dortmund.

Es ist die Zeit der der Neuankömmlinge - viele Tiergehege beherbergen neugeborene Tiere.

Die Kinderstuben sind richtig interessant und Alexandra kann sich mal wieder richtig begeistern.

" Oma, ich glaube, ich werde später mal einen Beruf haben, der mit Tieren zu tun hat. So wie hier im Tierpark, die Tiere pflegen, das würde mir Spaß machen. Weißt du und wenn ich dann vielleicht hier arbeite, dann ziehe ich einfach bei dir ein, wenn du mal nach Dortmund ziehst, dann habe ich es nicht weit zur Arbeit."

" Ach Alexandra, da warte erst mal ab, wer weiß, wo du noch landest und welchen Beruf du ergreifst. Du hast ja noch etwas Zeit."

Bilder machen wir aber nur von der Kinderstube der Giraffen und der Kamele.

So viele kleine tolpatschige und niedliche Tiere können wir gar nicht fotografieren. Wir schauen sie uns an und erfreuen uns an ihnen.

Am nächsten Tag fahren wir in den Westfalenpark, da wir in der Nähe von IBM parken, kommen wir genau am Florianturm in den Park.

Da fahren wir doch gleich mal mit dem Aufzug auf den Turm, neuerdings dreht sich das Restaurant auch wieder. Die Dortmunder Bevölkerung hat für die Reparatur gesammelt und jetzt ist er fertig.

"Hoffentlich saust der Aufzug nicht so schnell nach oben wie damals im Harenberg-Center, wo mir fast das Essen hochgekommen ist."

Die Aufzugführerin erzählt uns, dass der Aufzug noch schneller ist, mir wird schlecht, aber man würde das nicht so merken .Im Harenberg-Center ist es deshalb so schlimm, weil er an einer Glaswand hochgeht und man die Schnelligkeit nicht nur spürt, sondern auch sieht.

Trotzdem bin ich froh, als wir aussteigen können.

Puh, ist das hoch und es windet ganz schön. Das Wetter ist wunderschön und wir haben eine Super-Aussicht über Dortmund bis hin nach Herdecke und ins Sauerland. Hier sieht man, wie grün doch die Stadt ist.

Alexandra geht noch eine Etage höher, dort ist die Aussicht noch schöner und freier, weil hier der Sicherheitszaun nicht stört.

(3 Wochen später wird von dieser Plattform aus Bungie-Springen veranstaltet, ein Sprung kostet DM 300,00. Doch das allein ist nicht erforderlich, sondern auch eine ganze Menge Mut. Im WDR zeigten sie einige Sprünge, aber auch Menschen, die schon angeseilt auf der Plattform standen, die wieder zurückkamen und n icht gesprungen sind.

Freitag geht es dann nach Bottrop-Kirchhellen, zum dritten Mal, nach Klein-Hollywood.

Immer wieder interessant, immer wieder sehr nass, immer wieder viel Action, viel Knall und Feuer. Einfach suuuuuuuuuppppppppppeeeeeeeeeerrrrrrrrr!!!!!!!!!!!

Wir haben, wie immer, viel Spaß, sind den ganzen Tag pleddernass, aber ganz fidel.

Unsere Fresspakete haben wir im Schließfach und können immer wieder zum Trinken oder Essen auftanken. Einmal regnet es, ansonsten haben wir Glück, na ja, nass werden wir auch so, in jeder Wasserrutsche.

Nur Mist, die schönen Tische und Bänke auf der Wiese zum picknicken haben sie abgebaut, McDonald hatte wohl zu wenig Umsatz, trotzdem gehen wir dort nicht essen, wir haben unseren Proviant mit und setzen uns auf die Mauer am Eingangsbrunnen.

"Eigentlich dürften wir mit unseren Speckröllchen gar nicht solche Dinge, wie den Kartoffelsalat essen." "Ach Oma, das sind doch keine Speckrollen, das sind unsere Airbags."

So noch einmal mit der Bimmelbahn zu den Aufnahmestudios und den Hallen, wo die Lotto-Show produziert wird. Zum Abschluss gehen wir in die Police Acedemy und sehen uns die trickreichen Stunts an. Na ja, wir kennen die Gags schon und wissen, wie sie entstehen, schließlich haben wir auch das schon dreimal gesehen. Die angeblichen Besucher, die in das Programm genommen werden, sind natürlich keine Besucher, sondern gehören zur Truppe. Alles Beschiss, aber gut gemacht.

Noch einmal Movie-Show in Bottrop muss aber nicht sein, jetzt sollten wir uns mal was anderes anschauen - vielleicht die Expo in Hannover.

Wie auch im vorigen Jahr, da waren wir wohl um die gleiche Zeit hier, zur Erdbeerzeit, fahren wir zu dem Feld, wo man selbst Erdbeeren pflücken können.

Das ist einfach super, Alexandra ist schon in den hinteren Reihen und pflückt und pflückt. Jetzt ist es aber genug und der Bauer will Feierabend machen, es ist 19.00 Uhr. Er scheucht alle Pflücker vom Feld.

Am Eingang steht eine Riesenerdbeere aus Plastik. Alexandra sagt, die möchte ich schon gerne haben. "Oh, sagt der Bauer, die ist aber teuer, die kostet DM 7000,00. Da muss deine Oma zwei Monatsrenten für opfern." "Zwei Monatsrenten, das wäre aber etwas wenig, damit käme ich nicht aus. Die Frauen haben heute nicht mehr so wenig Einkommen wie früher", antworte ich ihm. Er macht ein so dämliches Gesicht, die Kinnlade ging ihm förmlich auf die Knie.

Über das Gesicht haben wir herzlich gelacht. Der hat erst mal gerechnet.

Schöne Tage, die viel zu schnell vorüber gehen.

Hoffentlich haben wir bald mal wieder mehr Zeit, damit wir wieder einen schönen Urlaub machen können. Alexandra fährt oder fliegt anschließend nach Berlin und besucht ihre Tante Sigrid, anschließend geht es in Urlaub nach Dänemark.

Schade, dass dieser Sommer nur ein grün angestrichener Winter ist.

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